19 Sep 2007, 7:18pm
von von dem Bussche

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Aus zwei mach drei: B 216 Lüchow-Dannenberg/Lüneburg

Das Projekt ist dringend erforderlich !” so der allgemeine Kontext zu der Erweiterung der Bundessstraße B 216 Lüchow-Dannenberg/Lüneburg. Diese Anbindung unseres Kreises an die Region Hamburg ist für viele Berufspendler und Beschäftigte morgens und abends ein gefährliches und ärgerliches Hindernis. 2-3 Zugmaschinen bzw. LKW´s hintereinander sorgen dafür, daß aus 45 Kilometern eine Stunde Fahrzeit wird. Dabei bergen sich unzählige Gefahrenquellen (nicht zuletzt durch die unsinnige Konstruktion der Ortsumgehung Dahlenburg, die ein Überholen zu einem lebensgefährlichen Vorhaben macht) – für alle Verkehrsteilnehmer.

Die FDP Lüchow-Dannenberg geht hier konsequent das Ziel an, 3-4 Stellen an der B 216 zu schaffen, die 3-spurig verlaufen. Dass so etwas funktioniert, beweist die Ortsumgehung Uelzen.

Hierzu sind Gespräche mit den Fraktionen im Kreistag Lüneburg geführt worden. Zunächst bestanden Vorbehalte.

Dann aber hat der Kreisausschuß Lüneburg auf Antrag der FDP Lüneburg beschlossen: Dem Kreistag Lüneburg ist zu empfehlen, der Kreisverwaltung Lüneburg aufzugeben, Kontakt mit der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg aufzunehmen und eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Hier sollen allerdings Ortsumgehungen mit aufgenommen werden.

Die FDP Fraktion im Kreistag Lüchow-Dannenberg wird durch ihre Kreistagsabgeordneten mit Nachdruck ebenfalls die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg anhalten diese Planung mit Lüneburg umsetzen. Diese Ziel ist bereits im FDP-Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2006 klar zum Ausdruck gekommen.

Allein die voraussichtlichen Steigerungen der Umsätze im Hamburger Hafen schon in den kommenden Jahren führen zu einer Verdoppelung der Güter die auf den in Richtung Hamburg transportiert werden müssen. Hinzu kommen die sogenannten “Mautflüchtlinge”, deren Anzahl sich zwangsläufig ebenfalls verdoppelt.

Die Erweiterung ist ein Muß für die Region Lüchow-Dannenberg. Sie ist nach hiesiger Auffassung auch durchaus realistisch umsetzbar. Denn eine Neuverlegung kommt ja nicht in Betracht. Lediglich die vorhandene Anbindung ist in Teilabschnitten zu verbreitern.