Ausbau der B 216 Lüchow-Dannenberg/Lüneburg
Wer kennt es nicht: In den Morgenstunden endlose Kollonnen ziehen sich die Straße entlang. Eine landwirtschaftliche Zugmaschine, gefolgt von LKW´s und dahinter u.a. Berufspendler die für eine Strecke von 45 Kilometern mindestens 1 Stunde benötigen. Zuerst wurde eine teilweise Erweiterung der B 216 als undurchführbar eingestuft. Endlich wurde das Vorhaben diskutiert – eine teilweise (3-4 Teilstücke) dreispurig geführte Trasse nach dem Vorbild der Ortsumgehung in Uelzen. Hierfür hat sich die FDP auf Minister- und Kreisebene erehblich eingesetzt. Allerdings sind im Verkehrswegeplan eine erhebliche Anzahl anderer Vorhaben zunächst als vorrangig eingestuft worden. Hierbei wird nach Ansicht des verkehrspolitischen Sprechers der FDP im Bundestag Pattrick Döhring auf Anfrage der FDP Lüchow-Dannenberg verkannt, daß die zukünftige Überlastung der Verkehrsstrecken rund um Hamburg wegen der Verdopplung der Hafenumschläge in den kommenden Jahren eine erhebliche belastung der Zuwegungen von und nach Hamburg in die südlichen Bundesländer einen zwingenden Ausbau der Nebenstrecken erforderlich macht.
Eine Erweiterung der B 216 in dreierlei Hinsicht dringend gefordert:
- Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes für Berufspendler aus der Region und somit Anschluß des Landkreises an die Metropolregion Hamburg.
- Verringerung der Unfallrisiken die bedingt durch die bisherige Straßenführung erheblich sind.
- Förderung der Attraktivität des Landkreises Lüchow-Dannenberg für die Ansiedlung und den Ausbau von Unternehmen durch eine angemessene Infrastruktur.
Zur Zeit wird endlich auf der gesamten Strecke Lüchow-Streetz-Lüneburg eine Erhebung der Verkehrszahlen durchgeführt. Die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg führen diese Zählung gemeinsam durch. Es bleibt somit zunächst abzuwarten, was diese Ermittlungen ergeben.