Welcher Liberale soll den Landkreis Lüchow-Dannenberg im Wahlkampf um einen Platz im Bundestag vertreten? Dieser Frage widmeten sich die Mitglieder des Kreisverbandes am gestrigen Dienstag im Lüchower Ratskeller.
Im Wahlkreis 38 sind die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg zusammengefasst. Das bedeutet: Die Kreisverbände Lüneburg und Lüchow-Dannenberg müssen sich auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen.
Wie die EJZ schon Anfang der Woche berichtete, schicken die Lüneburger den 35 jährigen Kulturwissenschaftler Dr. Tobias Debuch ins Rennen. Die Entscheidung, ob der Landkreis Lüchow-Dannenberg einen eigenen Kandidaten aufstellen wird, sollte auf der Kreismitgliederversammlung in Lüchow fallen.

Nach ausführlicher Diskussion entschlossen sich die Lüchow-Dannenberger, den Kreisvorsitzenden Boris von dem Bussche zu nominieren. Verkehr, Wirtschaft, Atomenergie. Mit diesen Schwerpunkten wolle er in den Bundestagswahlkampf ziehen. Von dem Bussche wurde einstimmig (bei einer Enthaltung) gewählt.
Die endgültige Entscheidung wer für den Wahlkreis 38 im Namen der FDP antreten soll, wird auf einem gemeinsamen Wahlparteitag der beiden Kreisverbände am 21. Januar in Dahlenburg fallen.
2 Kommentare
Wolfgang Bauer sagt:
10. April 2011 von 10:02 (UTC 0)
Hallo, Herr v.d. Bussche,
habe Sie im Fernsehen gesehen. Was haben Sie getan, damit das Plutonium aus Deutschland verschwindet? Sie müssten doch Kenntnis haben von dem Transmutationsreaktor ( Focus 45/10), der dieses abbauen könnte. Somit sitzt DAN auf Gold! Jetzt ist es politzisch zu spät dafür wie für die F.D.P..
Grüße
W.Bauer
Olaf Schöllhorn sagt:
20. April 2011 von 12:28 (UTC 0)
Sehr geehrter Herr Bauer. Was immer mit Plutonium in Zukunft möglich sein sollte, es setzt voraus, dass künftige Generationen Zugriff darauf haben. Ein Versenken im Salz wäre da heute eine schlechte Lösung. Mit freundlichem Gruß