Boris von dem Bussche

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Name: Boris von dem Bussche
Angemeldet seit: 14. August 2011

Biografie

Kreisvorsitzender der FDP Lüchow-Dannenberg. Anwalt in Dannenberg, wohnt in Hitzacker.

Letzte Beiträge

  1. Braunschweiger Beschlüsse: Die Innenansicht des Kreisverbandes — 12. April 2011
  2. Vorteile und Nachteile der Kreisfusion – aus unserer Sicht — 19. Juli 2009
  3. Unhöflich ist: Nicht mehr warten können — 3. Juni 2009
  4. Ausbau der B 216 Lüchow-Dannenberg/Lüneburg — 2. Juli 2008
  5. FDP Kreisverband: Atommülllager Asse II säuft ab Ein unsagbarer Zustand — 2. Juli 2008

Die meisten Kommentare

  1. FDP Kreisverband: Atommülllager Asse II säuft ab Ein unsagbarer Zustand — 2 Kommentare
  2. Scharfe Worte auf Landesparteitag — 1 Kommentar
  3. Landesparteitag verteilt Listenplätze — 1 Kommentar
  4. Unhöflich ist: Nicht mehr warten können — 1 Kommentar
  5. Braunschweiger Beschlüsse: Die Innenansicht des Kreisverbandes — 1 Kommentar

Liste der Autorenbeiträge

Apr
12
2011

Braunschweiger Beschlüsse: Die Innenansicht des Kreisverbandes

Auf dem Landesparteitag der FDP Niedersachsen in Braunschweig am 09./10.04.2011 wurde mit 2/3 Mehrheit beschlossen, daß neben Gorleben weitere alternative Standorte untersucht werden müssen.

Dieser Beschluß war seit 2004 laufend als Beschlußantrag des Kreisverbandes der FDP Lüchow – Dannenberg in die Landesparteitage eingebracht worden – nur fand diese Forderung in den vergangenen Jahren leider keine Mehrheit unter den Deligierten.

Gemeinsam mit den Jungen Liberalen Niedersachsen, dem Ortsverband Gellersen und den Delegierten des Bezirksverbands Lüneburg sowie anderen Delegierten konnte dieser Antrag jetzt endlich umgesetzt werden.

Bemerkenswert war: Unter langanhaltendem Beifall wurde das Abstimmungsergebnis verkündet. Die auch damit verbundene Kraftprobe der Jungen Liberalen Niedersachsen gemeinsam mit dem Bezirksverband Lüneburg und weiteren Delegierten gegenüber der Linie der Mehrheit des Parteivorstandes konnte gewonnen werden.

Was bedeutet das für uns als Kreisverband? Wir können mehr als zufrieden sein denn nun ist erreicht, was wir seit acht Jahren versucht haben durchzusetzen. Der Landesparteitag war darum ein voller Erfolg. Ein Erfolg für Lüchow-Dannenberg, die gesamte Region und Niedersachsen.

Zuvor war ein anderslautender Antrag des Bezirksverbandes Lüneburg abgelehnt worden. Dieser Antrag beinhaltete die Abkehr von der Endlagerung, die langfristige Zwischenlagerung unter der Prämisse die Forschung in die Entsorgungstechnologie zu fördern.

Wie anders lautende Mitteilungen es darstellen (EJZ vom 11.04.2011) war diese Ablehnung allerdings kein Stolperstein für Wirtschaftsminister Bode. Bode ist gleichzeitig Vorsitzender des Bezirksverbandes Lüneburg und hat als dessen Vertreter dieser Antrag vorgebracht. Was in der vorangegangenen Berichterstattung aller Medien vergessen wurde:
Der Antrag ist abgelehnt worden, weil der Landesvorstand folgende Passage in die Beschlußfassung mit aufgenommen hat. Diese wurde von Dr.Birkner als Kompromisslösung vorgeschlagen und ist ebenfalls mehrheitlich beschlossen:

…Darüberhinaus ist zu untersuchen, ob die dauerhafte Zwischenlagerung eine Möglichkeit zum Umgang mit hochradioaktiven Brennelementen sein kann.

Interessant ist die Konsequenz aus dieser gesamten Beschlusslage: Wie das niedersächsische Umweltministerium bereits seit langem vorgetragen hat ist die Rückholbarkeit von hoch radioaktivem Müll unumstritten.

Nicht ohne Grund: Es sind die Lehren aus dem Desaster der Asse gezogen worden. Die Betreiber müssen jederzeit in der Lage sein den Zugriff auf die strahlenden Bestände zu bekommen. Diese Ansicht wird mittlerweile von nahezu allen politischen Gremien vertreten.

Die Beschlußlage der FDP Niedersachsen stellt das Umweltministerium vor das Problem einerseits andere Standorte ins Visier zu nehmen und andererseits den Endlagerprozess so umzugestalten, daß jederzeitige Rückholbarkeit gewährleistet ist.

Eingedenk der eklatanten geologischen und politischen Unwägbarkeiten der Erkundungen in Gorleben sind die Beschlüsse des Landesparteitages ein weiterer Grund, die Tiefenlagerung dort fallen zu lassen.

Die FDP Niedersachsen wird auf dem kommenden Bundesparteitag in Rostock die jetzige Beschlußlage vertreten müssen, was enormen Druck auf die Bundespartei im Sinne der Sache ausüben dürfte.

Kommt doch dem Lande Niedersachsen in dreierlei Hinsicht ein außerordentliches Gewicht zu:

  1. Aus Niedersachsen kommt der künftige Bundesvorsitzende Philipp Rösler.
  2. Niedersachsen ist das Bundesland, was bislang als fast einziges Bundesland die Lasten der Nutzung der Kernenergie zutragen hat. Insofern kommt Niedersachsen hier eine besondere Gewichtung zu.
  3. Niedersachsen wird – genau wie der Bund – Schwarz/Gelb regiert. Die Beschlußlage hat somit direkte Auswirkungen auf die Bundespolitik.

Wie aus Kreisen des Landesumweltministeriums verlautet, wird die langfristige Rückholbarkeit so einen Schwerpunkt erreichen, daß eine andersartige Lagerung als bisher favorisiert werden muß.

Das läuft auf eine Lagerung in oberirdischen Bunkeranlagen oder die Lagerung in anderen Formationen wie Granit und Ton hinaus. Eine Abkehr von der ursprünglich geplanten Form der Endlagerung in Steinsalz ist hier zwangsläufig die Folge. Dessen Sinn war das Ausnutzen der Konvergenz, also des vollständiger Einschlusses im Steinsalzes.

Unserer Einschätzung nach, rückt eine Endlagerung im Gorlebener Salzstock nunmehr in weitere Ferne.

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Jul
19
2009

Vorteile und Nachteile der Kreisfusion – aus unserer Sicht

Aus aktuellem Anlass möchte ich eine kurze Positionsbestimmung zur Kreisfusions-Diskusion abgeben, denn der Druck auf kleine Verwaltungseinheiten erhöht sich merklich. Was spricht dafür, was dagegen? Klar ist: Eine Kreisfusion hat für Lüchow-Dannenberg natürlich Vor- und Nachteile.

Als Vorteil wird ins Feld geführt:
Erhebliche Einsparpotentiale bei der Zusammenlegung von Verwaltungseinheiten.

Wie groß diese tatsächlich sind, ob sie tatsächlich realisiert werden? Diese Fragen lassen sich schwer beantworten. Erfahrungsgemäß sind die Ziele schnell hoch gesteckt, werden selten erreicht und nie übertroffen.

Sinnvoll sind vielleicht die Zusammenfassungen von Kompetenzen (zum Beispiel bei der Gestaltung des ÖPNV).

Und last not least: die Bezuschussung durch das Land. Hannover zeigt sich großzügig ist aber nicht ohne eigene Interessen involviert.

Kommen wir zu den nachteiligen Folgen einer Fusion aus unserer Perspektive:

Gerade in ländlichen Bereichen entstehen erhebliche Fahrtkosten und echter zeitlicher Aufwand, der mit Besuchen bei in der Kreisstadt verbunden ist. Diese Kosten sollten in die Gesamtrechnung einer Fusion mit einbezogen werden.

Und: Neben dem Wegfall von Arbeits- und Ausbildungsplätzen (…wie lange die BBS Lüchow nach einer Fusion wohl Bestand haben wird?), schmerzt vor allem der Wegfall von parlamentarischen Einwirkungsmöglichkeiten:

In einem grösseren Kreistag leidet der Einfluss der Lüchow Dannenberger auf das direkte Geschehen vor Ort. Man ist fusioniert halt nur Teil eines Größerem und wird zwangsweise zur Minderheit. Gleichzeitig sind die Vertreter aus Lüchow-Dannenberg zu weit weg von eventuellen Koalitionären außerhalb der Kreisstadt. Letztendlich bleibt man auch als “Großkreis” aus Landesperspektive ein kleines Licht. Wenn die Strahlkraft fehlt stellt sich die Frage: Der Verlust von Souveränität zu welchem Zwecke?

Regionen wie Schnackenburg und Gartow, werden in Folge einer Fusion an den Rand weit hinter dem Horizont gedrängt und politisch erheblich an Bedeutung verlieren. Aber gerade die Daseinsvorsorge in einem
“Flächenstaat” bedarf m.E. der besonderen Beachtung.

Es kann nicht angehen, dass die regionale Zugehörigkeit hier eine Minderbeachtung rechtfertigt.

Gerade diejenigen, die ohnehin schon “abseits” leben, arbeiten und wohnen bedürfen einer Stimme und eines Forums. Eher mehr, als weniger. Und eine Kreisfusion führt von dieser Idee weg – weit weg.

BvdB

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Jun
03
2009

Unhöflich ist: Nicht mehr warten können

In Dannenberg und Hitzacker sind nahezu sämtliche Plakate der FDP hinsichtlich des Wahltermins zum kommenden Wochenende entwendet worden. Für die Plakate der anderen Parteien schien man sich nicht zu interessieren.

Wir freuen uns, dass die Spitzenkandidatin der FDP für den Europawahlkampf Frau Dr. Silvana Koch-Mehrin sich solcher Beliebtheit erfreut, dass einige Bürger sie sich sogar mit nach Hause nehmen. Höflichkeitshalber hätten diese überaktiven Anhänger der Kandidatin doch aber bis nach dem Europawahlkampf warten können.

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Jul
02
2008

Ausbau der B 216 Lüchow-Dannenberg/Lüneburg

Wer kennt es nicht: In den Morgenstunden endlose Kollonnen ziehen sich die Straße entlang. Eine landwirtschaftliche Zugmaschine, gefolgt von LKW´s und dahinter u.a. Berufspendler die für eine Strecke von 45 Kilometern mindestens 1 Stunde benötigen. Zuerst wurde eine teilweise Erweiterung der B 216 als undurchführbar eingestuft. Endlich wurde das Vorhaben diskutiert – eine teilweise (3-4 Teilstücke) dreispurig geführte Trasse nach dem Vorbild der Ortsumgehung in Uelzen. Hierfür hat sich die FDP auf Minister- und Kreisebene erehblich eingesetzt. Allerdings sind im Verkehrswegeplan eine erhebliche Anzahl anderer Vorhaben zunächst als vorrangig eingestuft worden. Hierbei wird nach Ansicht des verkehrspolitischen Sprechers der FDP im Bundestag Pattrick Döhring auf Anfrage der FDP Lüchow-Dannenberg verkannt, daß die zukünftige Überlastung der Verkehrsstrecken rund um Hamburg wegen der Verdopplung der Hafenumschläge in den kommenden Jahren eine erhebliche belastung der Zuwegungen von und nach Hamburg in die südlichen Bundesländer einen zwingenden Ausbau der Nebenstrecken erforderlich macht.

Eine Erweiterung der B 216 in dreierlei Hinsicht dringend gefordert:
- Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes für Berufspendler aus der Region und somit Anschluß des Landkreises an die Metropolregion Hamburg.
- Verringerung der Unfallrisiken die bedingt durch die bisherige Straßenführung erheblich sind.
- Förderung der Attraktivität des Landkreises Lüchow-Dannenberg für die Ansiedlung und den Ausbau von Unternehmen durch eine angemessene Infrastruktur.

Zur Zeit wird endlich auf der gesamten Strecke Lüchow-Streetz-Lüneburg eine Erhebung der Verkehrszahlen durchgeführt. Die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg führen diese Zählung gemeinsam durch. Es bleibt somit zunächst abzuwarten, was diese Ermittlungen ergeben.

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Jul
02
2008

FDP Kreisverband: Atommülllager Asse II säuft ab Ein unsagbarer Zustand

Bereits auf den Landesparteitagen der FDP in den letzten Jahren hat der dort abgesandte Deligierte B.v.d.Bussche ein mögliches Absaufen des Lagers für leicht- und mittelaktiven Atommüll kritisiert und ein Umdenken in der Endlagerpolitik gefordert. Die Komplexität der Problematik hatte damals nur bei Teilen der Deligierten Bedenken an der Einlagerung in Asse II hervorgerufen.
Es lagern zur Zeit ca. 126.000 Fässer mit leicht- und mittelradioaktiven Abfällen in Asse II ein. Während einige Fasslager geordnet vorhanden sind, wurden in anderen Abschnitten die Fässer verschüttet und ungeordnet “verbracht”. Das “Absaufen” des Lagers bedeutet in der Fachsprache, daß unkontrolliert Wassereintritte festgestellt werden. Zur Zeit sind dies ca. 12 Kubikmeter Salzlauge täglich! Nach bisherigen Erkenntnissen soll dies bereits seit mehreren Jahren bekannt aber verschwiegen worden sein.
Der Versuch des Helmholtz-Zentrum (der Betreibergesellschaft) eine Schließung des Lagers genemigt zu bekommen scheiterte. Die Dramatik ist hierbei, daß es nur drei Lösungsansätze für die Beseitigung des Problems gibt, welche zum einen unverprobt und zum anderen mit Kosten verbunden ist deren Höhe sich zur Zeit noch nicht einmal erahnen läßt. Möglichkeiten wären:
- Verbringen einer Magnesiumchloridlösung, um den Zutritt weiterer Flüssigkeiten zu verhindern. Dieses Vorhaben ist bislang unverprobt und scheint völlig unzureichend, das radioaktive Material würde sich in der Lösung auflösen, welche langfristig aus dem Lager gedrückt wird.
- Die trockene Verfüllung des Grubengebäudes. Dies allerdings stoppt nicht das weitere Eindringen der Laugen und den langfristigen Austritt in die Biosphäre.
- Als sicherste Lösung scheint nur die Rückholung der Fässer. Das kann nur durch Menschenhand erfolgen. Da die Fässer teilweise stark beschädigt (durch das Abkippen) und teilweise schon erheblich korrodiert sind geht bei dieser Maßnahme eine erhebliche nicht kalkulierbare Gefahr für die Mitarbeiter aus.
Eines ist sicher: Der Zustand ist so nicht haltbar. Da sind sich selbst jetzt endlich alle Umweltexperten der Landesregierung sicher.

Und wie steht es um das Vertrauen in die Gutachter, die noch vor einigen Jahren einen Flüssigkeitseintritt in Asse II ausschlossen ? Auch diese Gutachter halten Risiken in Gorleben für ausgeschlossen.

Vor dem Hintergrund des Zustands in der Asse II sind an einer unbedenklichen Einlagerung in Gorleben erhebliche Zweifel mehr als jemals zuvor angezeigt. Selbst wenn die Struktur des Bergwerks eine andere ist, ist Salz als Medium für die Einlagerung von radioaktiven Abfällen fraglicher den je. Bei einem nicht intakten Deckgebirge wie in Gorleben, wäre der Austritt von radioaktiven “Stoffen” bei Wasser- und / oder Laugenzuflüssen um ein vielfaches dramatischer. Sind doch für Gorleben hochradioaktive Abfälle in der Diskussion, deren Gefährlichkeit um ein x-faches über den Gefahren der in Asse II eingelagerten Abfällen einzustufen ist.

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Jan
08
2008

Schulstandorte sichern, Wettbewerb akzeptieren

Die demographische Entwicklung führt zu immer weniger Schülern in ganz Niedersachsen. Davon ist auch unsere Region betroffen. Die Schulen laufen leer. Es dauert nicht mehr lang und die Diskussion um die Schließung von Schulstandorten erreicht auch uns.

Was tun?

Meine Position ist einfach: In unserer Region sind zunächst die Schulstandorte zu sichern.

Aber: Ein regionales Schulkonzept mit neuen Ideen muss her. So sind Vernetzungen der Schulen untereinander durch die Einrichtung von Außenstellen, Kooperationen und Partnerschaften eine sinnvolle Richtung.

Die Schließung von Grundschulen muss verhindert werden. „Kurze Beine kurze Wege“ – ist ein Richtmaß. Der richtige Weg in die Eigenverantwortliche Schule mit eigenem Budget und Ganztagsschule muß weitergegangen werden.

Die Schulen dürfen hierbei in einen Wettbewerb treten um so die Qualität ständig zu erhöhen.

Den jungen Leuten muß eine Perspektive geboten werden. Hier ist die regionale Wirtschaftsförderung effektiv für den Erhalt und die Schaffung neuer Unternehmensansiedlungen zu unterstützen.

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Dez
18
2007

Region besser einbinden

Ich werde mich für die regionalen Interessen unserer ländlichen Region einsetzen.
Der ländliche Raum im Bereich Lüchow-Dannenberg und rund um Lüneburg wird gerade wegen der dünnen Besiedlung nicht ausreichend wahrgenommen. Der Ausbau von Straßenanbindungen und der Erhalt des Schienenverkehrs sind für die Bürger vor Ort wirtschaftlich und touristisch sowie für die Berufspendler von enormer Bedeutung. Hervorzuheben sind.

Erweiterung der B 216 Lüneburg-Dannenberg um 3-4 Überholspuren.
Einbeziehung der gesamten Bahnlinie Lüneburg-Dannenberg in den HVV.
Ja, zur Brücke in Neu Darchau mit einer Umgehungsstraße.

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Sep
19
2007

Aus zwei mach drei: B 216 Lüchow-Dannenberg/Lüneburg

Das Projekt ist dringend erforderlich !” so der allgemeine Kontext zu der Erweiterung der Bundessstraße B 216 Lüchow-Dannenberg/Lüneburg. Diese Anbindung unseres Kreises an die Region Hamburg ist für viele Berufspendler und Beschäftigte morgens und abends ein gefährliches und ärgerliches Hindernis. 2-3 Zugmaschinen bzw. LKW´s hintereinander sorgen dafür, daß aus 45 Kilometern eine Stunde Fahrzeit wird. Dabei bergen sich unzählige Gefahrenquellen (nicht zuletzt durch die unsinnige Konstruktion der Ortsumgehung Dahlenburg, die ein Überholen zu einem lebensgefährlichen Vorhaben macht) – für alle Verkehrsteilnehmer.

Die FDP Lüchow-Dannenberg geht hier konsequent das Ziel an, 3-4 Stellen an der B 216 zu schaffen, die 3-spurig verlaufen. Dass so etwas funktioniert, beweist die Ortsumgehung Uelzen.

Hierzu sind Gespräche mit den Fraktionen im Kreistag Lüneburg geführt worden. Zunächst bestanden Vorbehalte.

Dann aber hat der Kreisausschuß Lüneburg auf Antrag der FDP Lüneburg beschlossen: Dem Kreistag Lüneburg ist zu empfehlen, der Kreisverwaltung Lüneburg aufzugeben, Kontakt mit der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg aufzunehmen und eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Hier sollen allerdings Ortsumgehungen mit aufgenommen werden.

Die FDP Fraktion im Kreistag Lüchow-Dannenberg wird durch ihre Kreistagsabgeordneten mit Nachdruck ebenfalls die Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg anhalten diese Planung mit Lüneburg umsetzen. Diese Ziel ist bereits im FDP-Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2006 klar zum Ausdruck gekommen.

Allein die voraussichtlichen Steigerungen der Umsätze im Hamburger Hafen schon in den kommenden Jahren führen zu einer Verdoppelung der Güter die auf den in Richtung Hamburg transportiert werden müssen. Hinzu kommen die sogenannten “Mautflüchtlinge”, deren Anzahl sich zwangsläufig ebenfalls verdoppelt.

Die Erweiterung ist ein Muß für die Region Lüchow-Dannenberg. Sie ist nach hiesiger Auffassung auch durchaus realistisch umsetzbar. Denn eine Neuverlegung kommt ja nicht in Betracht. Lediglich die vorhandene Anbindung ist in Teilabschnitten zu verbreitern.

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Jul
09
2007

Scharfe Worte auf Landesparteitag

Am 07. und 08.07.2007 fand der Landesparteitag der FDP Niedersachsen in Braunlage statt. Für den Kreisverband Lüchow-Dannenberg waren Rosalinde Klappstein und Boris Frhr.v.d.Bussche gemeldet.

Der vom Landesvorstand eingebrachte Leitantrag für das Programm 2008 wurde Wort für Wort mit den ca. 250 Delegierten des Parteitages abgehandelt.

Einen Änderungsantrag reichte der Kreisverband Lüchow-Dannenberg ein.

Grund:
Die Fassung der vom Landesverband vorgeschlagenen Verfahrensweise hinsichtlich der Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle.
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Jul
09
2007

Landesparteitag verteilt Listenplätze

FDP Bezirksverband Lüneburg beim Parteitag in Braunlage

FDP Bezirksverband Lüneburg beim Parteitag in Braunlage

Im Verlauf des Landesparteitages wurden eine erhebliche Zahl von guten Vorschlägen in das Programm 2008 aufgenommen.

Bis auf die erhebliche Differenz in der Bewertung der Endlagerfrage konnten die Delegierten am Ende ein im übrigen alternativlos gutes Programm mit den anderen FDP-Vertretern des Landes verabschieden.

Am darauffolgenden Tag wurde die Liste für die Landtagswahl 2008 ausgearbeitet. Während die ersten Listenplätze relativ unangefochten an die bisherigen Landesvertreter durch die Delegierten verteilt wurden, sind für die Plätze ab 14 Kampfabstimmungen durchgeführt worden.

Eine spannende Sache obwohl es den kleinen Bezirksverbänden nur selten gelingt, ihre Kandidaten durch zubringen.

Für den Bezirksverband Lüneburg zum dem auch der Kreisverband Lüchow-Dannenberg gehört, konnten die Positionen 5 (Bode, KV Celle) 18 (Ruschmeyer, KV Harburg-Land) 27 (v.d.Bussche, KV Lüchow-Dannenberg) 33 (Bracht-Bent, KV Harburg-Land) 47 (Langenbrink, KV Lüneburg), 48 (Ralf Überheim, Celle) und 60 (Hinzmann, KV Harburg-Land) gesichert werden.

Die vollständige Kanditatenliste der Liberalen für die Landtagswahl 2008 steht hier im Web zur Verfügung.

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