Kandidaten-Seite –
boris-von-dem-bussche.de
Ich gebe zu, es hat länger gedauert als ich es wollte – aber irgendwie ist das Aufsetzen einer Website im FDP-Stil etwas schwieriger als ich dachte.
Seit kurzem ist es geschafft und unser Direktkandidat hat seine eigene Webstite. Ich freue mich über rege Beteiligung seitens der Wahlkämpfer vor Ort und im Web.
Details und Plakate
Soll man niemand sagen, man könne beim Plakatekleben keinen Spaß haben.

Aktivisten bei der Arbeit
Bevor in diesen Tagen die ersten Plakate aufgehängt werden können, müssen sie erst einmal auf die “Pappen” geklebt werden. Von wegen Pappe. Hartfaser ist das Material der Wahl. Eben solche Hartfaserplatten sind in diesem Falle das Trägermaterial für die Fotos von Boris von dem Bussche, der als FDP-Kandidat für den Wahlkreis 38 und damit auch für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg in den Bundestagswahlkampf zieht.
Unterstützung bekommt er dabei in dieser Woche von Carl-Ludwig Thiele, stellv. Fraktionschef der Liberalen in Berlin und Spitzenkandidat der Niedersachsen. Thiele tourt derzeit mit einem Oldtimer durch alle niedersächsischen Wahlkreise und macht dabei auch im Wendland Station.
Bei der Vielzahl der Haltepunkte kommt eine größere Baustelle einem logistischem Problem gleich. Weil die Strecke Uelzen-Lüchow derzeit unkalkulierbar ist, muss der Plan für unsere Ecke ziemlich gestrafft werden:
Wir freuen uns auf den Halt am Dannenberger Marktplatz gegen 14.30 Uhr.
Danach geht es weiter in Richtung Lüneburg. In der Salzstadt wird Thiele ebenfalls Station machen und Boris von dem Bussche ist mit an Bord.

“Thiele on Tour” durch den Wahlkreis

Wenn wir es nicht besser wüssten könnte man meinen, die Bundestagswahlen seien abgesagt.
Die SPD hat sich auf Bundesebene bereits abgemeldet, die Grünen sind stiller als wir es ohne Wahlkampf gewohnt sind und die CDU meint, sie bräuche gar nix machen – weil sie eh gewinnt. Nach dem Motto klein aber fein werden wir uns aber in den kommenden Wochen gewaltig ins Zeug legen und Euch und Ihnen einen Überblick über Themen, Schwerpunkte und Positionen geben. Und wahlkämpfen natürlich!
Carl-Ludwig Thiele
Wir freuen uns jedenfalls riesig, dass wir Carl-Ludwig Thiele überreden konnten, seine Tour auch durch den Landkreis Lüchow-Dannenberg zu legen. Am kommenden Freitag, 21. Juli wird er in Lüchow, Dannenberg und Hitzacker Station machen.
Carl-Ludwig Thiele ist stellvertretender Chef der FDP Bundestagsfraktion und als Niedersachse auch gerne mal ohne Wahlkampf für ein offenes Wort zu haben. Das hören weder die Schwarzen noch die Roten oder Grünen so wirklich gerne – nicht im Wahlkampf und nicht während der laufenden Legislaturperiode. Der liberale Osnabrücker Thiele kennt das. Schließlich sitzt er seit 1990 im Bundestag und wird sich den Fragen der Lüchow-Dannenberger stellen und gewohnt deutliche Antworten geben und Ideen mitnehmen.
Genauere Termine in Kürze hier auf unserer Homepage und auf unserem Twitter-Account (@fdp_DAN). Dann verraten wir auch, warum sich Feuerwehrleute für diesen Besuch interessieren sollten. Und wer als Fan von Oldtimern “Thiele on Tour” bei uns verpasst, wird sich wahrscheinlich auch ärgern.
Schauen Sie morgen wieder rein!
Vorteile und Nachteile der Kreisfusion – aus unserer Sicht
Aus aktuellem Anlass möchte ich eine kurze Positionsbestimmung zur Kreisfusions-Diskusion abgeben, denn der Druck auf kleine Verwaltungseinheiten erhöht sich merklich. Was spricht dafür, was dagegen? Klar ist: Eine Kreisfusion hat für Lüchow-Dannenberg natürlich Vor- und Nachteile.
Als Vorteil wird ins Feld geführt:
Erhebliche Einsparpotentiale bei der Zusammenlegung von Verwaltungseinheiten.
Wie groß diese tatsächlich sind, ob sie tatsächlich realisiert werden? Diese Fragen lassen sich schwer beantworten. Erfahrungsgemäß sind die Ziele schnell hoch gesteckt, werden selten erreicht und nie übertroffen.
Sinnvoll sind vielleicht die Zusammenfassungen von Kompetenzen (zum Beispiel bei der Gestaltung des ÖPNV).
Und last not least: die Bezuschussung durch das Land. Hannover zeigt sich großzügig ist aber nicht ohne eigene Interessen involviert.
Kommen wir zu den nachteiligen Folgen einer Fusion aus unserer Perspektive:
Gerade in ländlichen Bereichen entstehen erhebliche Fahrtkosten und echter zeitlicher Aufwand, der mit Besuchen bei in der Kreisstadt verbunden ist. Diese Kosten sollten in die Gesamtrechnung einer Fusion mit einbezogen werden.
Und: Neben dem Wegfall von Arbeits- und Ausbildungsplätzen (…wie lange die BBS Lüchow nach einer Fusion wohl Bestand haben wird?), schmerzt vor allem der Wegfall von parlamentarischen Einwirkungsmöglichkeiten:
In einem grösseren Kreistag leidet der Einfluss der Lüchow Dannenberger auf das direkte Geschehen vor Ort. Man ist fusioniert halt nur Teil eines Größerem und wird zwangsweise zur Minderheit. Gleichzeitig sind die Vertreter aus Lüchow-Dannenberg zu weit weg von eventuellen Koalitionären außerhalb der Kreisstadt. Letztendlich bleibt man auch als “Großkreis” aus Landesperspektive ein kleines Licht. Wenn die Strahlkraft fehlt stellt sich die Frage: Der Verlust von Souveränität zu welchem Zwecke?
Regionen wie Schnackenburg und Gartow, werden in Folge einer Fusion an den Rand weit hinter dem Horizont gedrängt und politisch erheblich an Bedeutung verlieren. Aber gerade die Daseinsvorsorge in einem
“Flächenstaat” bedarf m.E. der besonderen Beachtung.
Es kann nicht angehen, dass die regionale Zugehörigkeit hier eine Minderbeachtung rechtfertigt.
Gerade diejenigen, die ohnehin schon “abseits” leben, arbeiten und wohnen bedürfen einer Stimme und eines Forums. Eher mehr, als weniger. Und eine Kreisfusion führt von dieser Idee weg – weit weg.
BvdB
